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Es ist kalt in den Morgenstunden des 28. Februars 2009. Außer dem Pfeifen des eisigen Windes hört man noch nichts auf dem Parchimer Frachtflughafengelände. Abseits der Landebahn steht in Warteposition unsere 8-Achser Kesselbrücke mit der 5-Achser Volvo – Zugmaschine, welche einen Tag zuvor die MOVIA U – Bahn bei Bomdardier  in Görlitz geladen hat, und um 5 Uhr in in Parchim eingetroffen ist. Auf dem Vorfeld steht die gigantische Frachtflugmaschine vom Typ ANTONOV – AN 124-150, daneben zwei 80 to. Krane. Die Metro Bahn (LxBxH 22,60m x 3,44m x 4,08m – 44,8 to.) scheint klein gegen den großen LKW ( Transportabmessungen 46,00 x 4,30 x 4,40 – 118 to. ). Der LKW hingegen ist klein, wenn man ihm im Verhältnis zur Antonow betrachtet.

Für unseren Kunden Panalpina haben wir ein Transportkonzept erarbeitet um die Metro Waggons in einer Kesselbrücke auf speziell von uns angefertigten Beddings zu transportieren.
Hierbei galt es ein besonderes Augenmerk der sehr speziellen Lastverteilung für den Straßen-transport. Hinzukommend mussten beim erarbeiten der Transportstrecke insbesondere die Kreisverkehre genau vermessen werden Unsere Faymonville Kesselbrücke mit den Pendelachsen meisterte die Wegstrecke aber Problemlos und ließ die Metro über alle Bordsteine schweben. Hinzukommend durfte die Bahn von unten nicht mit dem Streusalz der winterlichen Straßen in Kontakt kommen um Korrosion auszuschließen. So hatte unser Team,
Fahrer Tobias Schulze und der Begleiter Georg Krause, doch lieber einen Blick zuviel riskiert. Sichtlich stolz nahmen sie dann auch die Komplimente für diesen Reibungslosen Transport entgegen.

Gegen 9 Uhr beginnen die Mitarbeiter der Vorfeldabfertigung und die Ukrainischen Verladespezialisten der Antonov mit den Vorbereitungen für das umfangreiche Beladen der Maschine. Plötzlich ertönt ein schrilles, sehr lautes Pfeifen. Die Motoren der Bordeigenen Hydraulikpumpen wurden angeworfen um den vorderen Bug der AN - 124 zu öffnen. Die Maschine zog ihre vorderen Radpaare ein und senkte sich somit ab, um sich der Höhe der kurz danach aufklappenden Rampe anzupassen. Gabelstapler fahren währenddessen über das Vorfeld und bringen 16 Rampenteile vor den aufgeklappten Bug des Flugzeuges. Diese sollen die Schienenstränge tragen, auf der später die U – Bahn per bordeigenen Seilwinden in den Rumpf (LxBxH 36,50m x 6,40m x 4,40m) der ANTONOV gezogen wird. Während auch die Schienenstränge an die Rampe gefahren werden, sammeln sich immer mehr Zaungäste, welche das Ereignis mit Spannung verfolgen. Dann ist es soweit.

 

 

Gegen 12 Uhr rollt der Schwertransport Zentimetergenau an die Rampe, und die Verladung der Metro auf die aufgebauten Schienen kann beginnen. Zuerst werden die genauen Abmessungen der Bahn nochmals ermittelt, denn schließlich muss beim Heben der Bahn durch die Krane die Waage gehalten werden. Nachdem dann die Gurte befestigt worden sind, schwebt kurz darauf die MOVIA Metro Bahn in der Luft und wird ganz vorsichtig und mit Hilfe mehrer Mitarbeiter auf die Gleise gesetzt. Langsam wird die Bahn dann in den riesigen Bauch der AN – 124 gezogen und dort dann fest verzurrt.

Nach einem letzten technischen Check der Crewbesatzung und der Betankung des Frachtflugzeuges (Tankkapazität: 250.000 Liter) startet die ANTONOV AN -124 ihren ca. 6360 km langen Flug nach Dehli, Indien, jedoch mit einem kleinen Zwischenstopp : In Bukarest, muss noch einmal nachgetankt werden.

 

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