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Eine schön lange Geschichte

Vor über sechs Jahrzehnten legte Walter Usinger am 01.10.1947 mit der Gründung seines Speditionsunternehmens den Grundstein für die heutige Firma. Kurz darauf trat Josef Trombetta, Besitzer eines LKWs und einer Fernverkehrskonzession, in den Betrieb mit ein, der seither unter „Usinger + Trombetta“ firmiert. Der griffige Name wurde auch beibehalten, als Trombetta samt seines LKWs 1950 aus dem Geschäft ausstieg und Walter Usinger die Anteile am 13.01.1948 übernahm. Aber der Firmengründer sollte nicht lange allein bleiben: Sein Sohn Hans-Dieter trat 1953 in die Firma ein und übernahm die Leitung der operativen Geschäfte.

Zählten zu den Transportgütern der Anfangsjahre u. a. CARE-Pakete und Zucker, spezialisierte sich Usinger + Trombetta in den fünfziger Jahren auf die dank Wiederaufbau und Wirtschaftswunder rasant wachsende Montanindustrie des Ruhrgebiets und beförderte jetzt Stahlerzeugnisse aller Art: Überlange Rohre, Moniereisen oder auch Stahlspundwände gelangten so vom „Pott“ in den Hamburger Hafen und von hier weiter in alle Welt.
Schon damals war abzusehen, was bis heute das erklärte Spezialgebiet von Usinger + Trombetta darstellt: der Transport besonders langer und schwerer Güter. Und der Erfolg gab dem Vater-Sohn-Gespann schnell Recht – Mitte der fünfziger Jahre beschäftigten sie bereits zwölf Mitarbeiter.

Angesichts des wachsenden Transportaufkommens gründete der Junior 1957 eine eigene Firma, „Hans-Dieter Usinger, Güternah- und Fernverkehr“, die eng mit der Spedition zusammenarbeitete und mit eigenem LKW – ein Krupp Mustang L80M4 – einen Linienverkehr zwischen Hamburg und dem Ruhrgebiet aufbaute.
Als die Transportgüter immer weiter in die Länge wuchsen, antwortete Hans-Dieter Usinger 1961 zunächst mit dem Einsatz erster Sattelzüge und schickte ab 1968 als einer der ersten Teleskop-Sattelauflieger auf die Straße, an deren Entwicklung er aktiv mitgewirkt hatte. Getreu dem Motto, Spezialtransporte so einfach wie möglich machen, beförderte Usinger + Trombettta mit der neuartigen Fahrzeugtechnik Stahl, Rohre, Edelhölzer und Betonteile durch Norddeutschland und Westfalen. Daneben etablierte sich das Unternehmen auch als engagierter Helfer am Bau und bewies Zuverlässigkeit und Kompetenz bei Großprojekten wie beispielsweise dem Bau der Köhlbrandbrücke, des Elbtunnels, des Eidersperrwerks in Tönning oder auch der Hörnquerung in Kiel.

 

 

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Bis in die siebziger Jahre hinein arbeitete Walter Usinger in dem Familienunternehmen und hielt gemeinsam mit seinem Sohn erfolgreich Kurs – tatkräftig unterstützt von ihren beiden Ehefrauen. Lilly Usinger erledigte noch mit 85 Jahren die Buchhaltung und Schwiegertochter Elke stieg 1979 in die Firma ein. Nachdem Hans-Dieter Usinger 1983 tödlich verunglückte, übernahm sie gemeinsam mit ihrem Sohn Thomas Usinger die Geschäfte. Mit einem erfahrenen Mitarbeiterteam im Rücken, das ganzen Einsatz bewies, und dank der starken Verbundenheit mit den Kunden meisterte das Unternehmen diese schwierige Zeit und konnte seine Position weiter ausbauen. Nach der Ausbildung zum Speditionskaufmann trat mit Michael Usinger 1995 auch der zweite Enkel des Firmengründers in das Geschäft ein und betreut seither den operativen Bereich, während Thomas Usinger für Technik und Betriebswirtschaft zuständig ist. Heute sind beide Firmen in GmbHs umgewandelt und das „Familienprinzip“ garantiert auch im siebten Jahrzehnt seit Unternehmensgründung Kontinuität: Mit Elke Usinger und ihren beiden Söhnen sind alle Gesellschafter aktiv in das tägliche Geschäftsgeschehen eingebunden – und wissen, wo es lang geht!

 

 
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